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Aal, Aal, Aal in Hamburg

24 Nov 2008, 09:30

Der Fischmarkt in Hamburg ist schon ein ganz spezieller Markt. Hier werden die frischen Fische an das Gastronomiegewerbe aber auch an Privatpersonen in Paketen versteigert.

Lebende Tradition kann man jeden Sonntag morgen ab 5 Uhr (im Winter ab 7 Uhr) am Hafen erleben. Der Hamburger Fischmarkt ist faszinierend, weil die Händler phanthasievoll ihre frischen Fische zu guten Preisen in Paketen anpreisen. Der Ablauf einer Versteigerung kann wie folgt geschildert werden: Im Marktstand nimmt der Händler ein Papier und legt darauf 3 Fische von Art x 2 Fische von Art y und teilt dies lautstark mit. Anschliessend nennt er dem versammelten Publikum einen attraktiven Preis. Das Paket wird versteigert. Meldet sich kein Kaufinteressent, wird in hohem noch ein oder zwei Fische dazugelegt. Der Preis wird nie gesenkt. In der hohen Dynamik werden innert kürzester Zeit sehr viele Fische verkauft.

Hamburg ist bekannt für seinen Hafen. Der Hafen von Rotterdam ist zwar grösser, aber jener von Hamburg blickt auf eine langeTradition zurück. Seine Geschichte ist eng mit der Hansestadt verbunden. Wer nach Hamburg geht, sollte sich auf jeden Fall eine Hafenrundfahrt gönnen. Im Zusammenhang mit dem Hamburger Hafen ist auch die Speicherstadt zu erwähnen. Die vielen Lagerhäuser aus vergangene Zeiten sind heute fast alle umgenutzt. Entweder als exklusive Wohnlagen oder Büros, aber auch als Museen.

Wer in Hamburg essen möchte, gönne sich ein Restaurant an der Aussenalster. Die Auswahl ist gross. Es finden fast alle etwas. Als Hotel können wir in Hamburg den Hansehof empfehlen. Er zeichnet sich durch seine zentrale Lage und ein angenehmes Preis-Leistungsverhältnis aus.



tags:Fischmarkt - Techorati-Fischmarkt |Hamburg - Techorati-Hamburg |

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Ligurien - ein Mikroklima gegen winterliche Depressionen

20 Nov 2008, 12:01

Ligurien ist das Olivenölparadies. Die hohe Qualität der kalt gepressten Öle verlangt ein Mikroklima, das auch für den Menschen sehr angenehm ist.

Vellego, das Dorf in dem das Restaurant Pinocchio liegt

Es lässt sich gut Leben und vor allem gut Essen in Ligurien. Das feine Olivenöl hat die Leute kreativ gemacht. Sie haben viele Speisen mit Olivenöl "erfunden". Restaurants, die diese typisch italienischen Spezialitäten erfolgreich anbieten gibt es in den Touristengebieten selten. In der Nähe von Alassio, das sich durch extrem feinen Sand auszeichnet, lässt sich in den Bergen ein solches unverfälschtes typisches Restaurant mit dem Namen Pinocchio finden. Es gibt genau ein Menü. Dieses startet mit Dips. Anschliessend gibt es einen Korb mit Salami und unterschiedlichen Würsten aus der Region. Danach folgen einige appetitanregende Spezialitäten auf Basis von Olivenöl und so nach der ersten halben Stunde folgen Antipasti, Primo Piatto, Secondo Piatto, Sorbetino, Carne und zum Abschluss noch ein Dessert. Auch wenn man nicht alles dieser qualitativ hochstehenden Speisen mag, am Schluss hat man auf jeden Fall genug gegessen. Für gute Stimmung sorgen die wirklich netten Kellner, die bemüht waren, uns Nichtitalienern ihre Esskultur näher zu bringen und der Preis (der übrigens nirgendwo angegeben ist). € 27.50 pro Person mit Getränken (Stand Herbst 2008). 

Das Restaurant Pinocchio befindet sich oberhalb Garlenda in Vellegio. (s. auch Kartenansicht von viatravia.com).



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Wien - Tradition und Schmäh

14 Nov 2008, 11:29

Wien ist die ehemalige Hauptstadt eines grossen Reiches. Den Vergangenheitsbezug spürt man durch die Kaffeehauskultur von anno dazumal sowie das unverkrampfte Verhältnis zum Tod und den Toten.

„Das Kaffeehaus hat Tradition und das ist schon einmal gut“, meint mein österreichischer Schwager und setzt sich auf einen der Stühle oder eben Sessel, wie die Österreicher sagen, im Café Dommayer in Wien. Tatsächlich haben die Österreicher einen Hang, vergangenes auf eine Art zu mögen, die Schweizern und Deutschen fremd sind.  Ein Witz bringt das unverkrampfte Verhältnis zum Tod und zu Toten auf den Punkt: Was ist der Unterschied zwischen dem Wiener Zentralfriedhof und der Stadt Zürich? Der Zentralfriedhof ist drei Mal grösser und drei Mal lustiger als die Stadt Zürich. "Am Zentralfriedhof ist Stimmung wia's sein Lebtag no net war, weu alle Tot'n feiern heute." Wo Mozart in einem nicht genau bekannten Massengrab vergraben wurde und österreichische Grössen, die zu Lebzeiten Ruhm und Ehre erreichten, edle Grabstätten errichten liessen, tummeln sich heute auch viele Touristen. Selbstverständlich ist der Friedhof auch in Wien nicht die Attraktion Nummer 1. Die Bilder zeigen das Riesenrad und das viel besuchte Schloss Schönbrunn.

Schönbrunn

      

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